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Radgaragen & Radabstellanlagen

Radgaragen und Abstellanlagen ermöglichen das sichere Verwahren von Fahrrädern an wichtigen Punkten wie Bahnhöfen und Co. und fördern somit den Radverkehr!

Fahrrad in der Fahrradgarage parken
In einer Fahrradgarage kann man sein Rad sicher abstellen.

Um Radfahren nachhaltig zu fördern, sind Abstellanlagen von besonderer Bedeutung. Am besten werden sie vor wichtigen Einrichtungen wie Bahnhöfen, öffentlichen Gebäuden oder auch Nahversorgern platziert und fahrradfreundlich gestaltet. RADLand gibt Tipps, worauf bei guten Fahrradabstellanlagen zu achten ist.

Radabstellanlagen sollen einfach zu handhaben sein und die dort abgestellten Räder dürfen durch die Nutzung der Vorrichtung nicht beschädigt werden. Zusätzlich muss die Vorrichtung dazu beitragen, das Rad ordnungsgemäß abschließen zu können, damit die Gefahr eines Diebstahls minimiert werden kann. Zugleich muss auch die Vorrichtung selbst vor Demontage sicher sein. Eine deutliche Beschilderung soll zu den Anlagen führen.

Absperren muss möglich sein

Die Anlagen müssen so installiert werden, dass zumindest der Rahmen und ein Reifen an nicht abmontierbaren Teilen verschlossen werden kann. Darüber hinaus soll die Abstellanlage so konzipiert sein, dass keine Belastungen oder Kräfte, wie z. B. Wind, auf die Räder wirken können. Räder in Vorderradhalter können seitlich kippen und die Felge verbiegen. Das Befestigen des Rades über dem Schwerpunkt ist zu empfehlen, damit das Rad beim Beladen ohne zusätzliches Festhalten nicht kippt. Wichtig ist auch der Ort der Vorrichtung – diese darf Vorgänge rund um den Abstellplatz nicht beeinträchtigen, damit auch die Fahrräder durch diese nicht beschädigt werden können.

Wetterschutz und Co. für Langzeitparker

Bei Abstellanlagen an z. B. Bahnhöfen, Arbeitsplätzen oder Wohngebieten, wo Räder oft für längere Zeit abgesperrt werden, sollte es eine Überdachung oder Einhausung geben. Dazu ist es nötig für ausreichend Beleuchtung, gute Einsehbarkeit und barrierefreie Erreichbarkeit zu sorgen. Wenn möglich kann auch ein ordnungsgemäßer Witterungsschutz montiert werden. Belebte Stellen als Platzwahl sorgen zusätzlich für Sicherheit vor Diebstählen. Auch Serviceeinrichtungen für Reparaturen oder Gepäcksaufbewahrungen, wie Spinde für Helme und Rucksäcke sind für Langzeit-Parker von Vorteil.

Platzangebot muss stimmen

Der Mindestabstand bei Abstellanlagen beträgt laut Empfehlungen von Expertinnen und Experten bei Anlehnbügeln oder auch Wiener Bügeln 1 Meter. Auch bei Schrägaufstellung soll zwischen den Bügeln mindestens ein Abstand von 1 Meter gewährleistet sein. Bei Einstellbügeln (Vorderradrahmenhalter) verringert sich diese Empfehlung auf mindestens 0,8 Meter (bei Hoch-Tief Einstellung mindestens 0,5 Meter). Eine Einhaltung dieser Abstände verhindert das Beschädigen des eigenen oder fremden Fahrrads und verhindert ein Verhaken der Lenker beim Abstellen. Dazu garantieren sie ein müheloses und nutzerfreundliches Absperren mit einem Fahrradschloss.

Hilfe bei der Auswahl der richtigen Radabstellanlage:

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