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News

Neue Radfahrförderung des Bundes

Neuer Fördertopf des Klimaschutzministeriums für Investitionen in den Radverkehr als krisensichere, nachhaltige Fortbewegung der Zukunft.

Fahrradbrücke
© R. Burger

Bis zu 40 Mio. EUR investiert das Bundesministerium für Klimaschutz noch heuer in den Ausbau und die Verbesserung des Radverkehrs und klimafreundliches Mobilitätsmanagement in Österreich. Das Förderbudget ist fast zehnmal so hoch als letztes Jahr und damit ein klares Bekenntnis zum Radverkehr.

Der Bau von Radwegen macht gerade jetzt doppelt Sinn: Am Rad kommt man sicher und gesund von A nach B. Außerdem fließt jeder Euro, der in einen Radweg investiert wird, in die lokale Wirtschaft. Mit der Fahrradförderung werden in Österreich 18.000 sichere Arbeitsplätze geschaffen.

Mit der Förderoffensive für den Radverkehr unterstützt das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) im Rahmen von klimaaktiv mobil ein breites Bündel an Maßnahmen, die in ganz Österreich radfahrfreundlichere Rahmenbedingungen schaffen.

Das Förderangebot richtet sich an Länder, Städte, Gemeinden, Betriebe und Vereinen sowie auch touristische Einrichtungen. Neben dem ländlichen Raum werden auch große Städte beim Ausbau des Radverkehrs unterstützt.

Was wird gefördert?

Gefördert werden Investitionen in klimafreundliche Mobilitätslösungen und aktive Mobilitätsowie Betriebskosten für drei Jahre ab Umsetzungsbeginn. Nachfolgend werden Beispiele für förderungsfähige RADFAHR-Maßnahmen angeführt:

  • Maßnahmen zur Forcierung des Radverkehrs und der aktiven Mobilität: Radwege, Radabstellanlagen, E-Ladestationen, Wegweisung und Informationssysteme, Leiteinrichtungen und Bodenmarkierungen, Dauerzählstellen, Einrichtung eines Radverleihs, Anschaffung von (Elektro)-Fahrrädern, etc.
  • Radschnellverbindungen, weitere Informationen siehe HIER
  • Bewusstseinsbildende Maßnahmen, wie Ausbildungs-und Schulungsprogramme, Veranstaltungen, Informationsmaßnahmen für aktive Mobilität und klimafreundliche Mobilitätslösungen, etc.

JobRäder

Einen besonderen Anreiz für Betriebe bietet die finanzielle Unterstützung von "JobRädern", die einen gesunden Arbeitsweg per Fahrrad ermöglichen. Der Fördersatz beträgt abhängig vom Maßnahmenmix und der Projektqualität bis zu 30% der förderfähigen Kosten.

Neuer Förderschwerpunkt Radschnellverbindungen

Um attraktive Angebote für Radpendler in und rund um Österreichs Stadtregionen zu schaffen, wird ein neuer Förderschwerpunkt für Radschnellverbindungen ins Leben gerufen. Das Förderpaket soll den Ausbau von qualitativ hochwertiger Radinfrastruktur, die ein sicheres und attraktives Befahren über größere Entfernungen hinweg ermöglichen, beschleunigen. Aufgrund der höheren Investitionskosten wird die Errichtung von Radschnellverbindungen durch Gebietskörperschaften mit einem höheren Fördersatz von bis zu 50% der förderfähigen Kosten unterstützt.

Die Online Einreichung von Projekten ist ab sofort möglich unter: www.umweltfoerderung.at/radschnellverbindungen

Einreichungen im klimaaktiv mobil Förderprogramm

Die Förderdetails zur Einreichung für Radverkehrsprojekte im klimaaktiv mobil Förderprogramm hier im Detail: Leitfaden Aktionsprogramm klimaaktiv mobil – Radverkehr und Mobilitätsmanagement

Einreichungen im klimaaktiv mobil Förderprogramm ist ab 1. Juli 2020 über www.umweltfoerderung.at/mobilitaetsmanagement möglich. Zur Projektentwicklung bietet das BMK eine kostenlose Förderberatung im Rahmen des klimaaktiv mobil Programms unter klimaaktivmobil.at an.

Für Fragen zur Förderung und Projektentwicklung steht das klimaaktiv mobil Beratungsprogramm „Innovative klimafreundliche Mobilität für Regionen, Städte und Gemeinden“ unter www.klimaaktivmobil.at/gemeinden zur Verfügung

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