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Radfahren in der kalten Jahreszeit

RadfahrerInnen kennen kein schlechtes Wetter – nur schlechte Ausrüstung! 5 Tipps wie Sie gut und sicher durch den Winter radeln! 

Mit dem nextbike durch den Winter
© www.pov.at

Radfahren ist für viele NiederösterreicherInnen mittlerweile ein Ganzjahresvergnügen. Besonders in der kalten Jahreszeit ist richtiges Verhalten wichtig. Wer sich an ein paar Grundregeln hält, kommt gut durch den Winter.

Auf die richtige Kleidung achten

Gegen Kälte und Nässe empfiehlt die eNu winddichte bzw. wasserdichte und atmungsaktive Kleidung. Getragen wird sie am besten nach dem sogenannten „Zwiebelprinzip“: Die erste Schicht transportiert die Feuchtigkeit weg vom Körper, die zweite Schicht ist für die Isolation verantwortlich und bietet Schutz gegen Kälte, die dritte Schicht schützt vor Wind und Wasser. Wichtig ist, dass keine dieser Schichten zu dick ausfällt, sonst droht Überhitzung. Helle Farben und zusätzliche Reflektoren machen RadfahrerInnen besser sichtbar.

Fahrräder winterfit machen

Im Winter ist aufgrund der Sichtverhältnisse eine gute Beleuchtung unverzichtbar. Besonders empfehlenswert ist eine fix angebrachte LED-Beleuchtung mit Standlichtfunktion, damit man auch gesehen wird, wenn man an einer Kreuzung hält. Nabendynamos ermöglichen eine optimale, dauerhafte Stromversorgung der Lichtanlage. Damit ist man immer auf der sicheren Seite und läuft nicht mehr Gefahr, dass bei der Fahrt das Licht wegen leerer Akkus ausgeht. Außerdem ist es wichtig den Scheinwerfer vorne so einzustellen, dass man den Gegenverkehr nicht blendet.

Neben einer guten Beleuchtung muss jedes Fahrrad mit den vorgeschriebenen Reflektoren vorne, hinten, zu den Seiten und an den Pedalen ausgestattet sein. Anstelle von klassischen Speichenreflektoren sind auch Reifen mit reflektierendem Rand zulässig. Zudem gibt es auch Speichenclips, die eine starke Leuchtkraft auf allen Seiten besitzen und statt den herkömmlichen Reflektoren in den Speichen verwendet werden können.

E-Bikes vor niedrigen Temperaturen schützen

E-Bikes sind ebenso wintertauglich, wie herkömmliche Fahrräder, aber aufgrund der Akkus temperaturempfindlicher. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt kann es je nach Batterietypus zu einem Leistungsabfall kommen, insbesondere bei Lithium-Ionen und Lithium-Polymer Akkus. Die eNu rät, den Akku so kurz wie möglich kalten Außentemperaturen auszusetzen und das E-Bike in beheizten Räumen abzustellen. Um keine bösen Überraschungen zu erleben, empfiehlt sich ein „Batteriewächter“.

Vorausschauend fahren

Auch beim Radfahren gilt: Das Tempo den Fahrbahnverhältnissen anpassen. Denn durch Nässe, Schnee oder nassem Laub verlängert sich der Bremsweg. Außerdem kann bei nasser oder glatter Fahrbahn in Kurven bei zu starker Neigung das Vorderrad wegrutschen. Das Risiko eines Sturzes kann durch angepasste Fahrweise und die richtige Bereifung minimiert werden. Grundsätzlich ist für die kalte Jahreszeit eine breitere Bereifung mit etwas mehr Profil empfehlenswert. Für besonders abgehärtete RadlerInnen gibt es auch eigene Winterreifen mit Spikes, die Radfahren auf geschlossenen Schneedecken ermöglichen.

Im Winter mit dem nextbike unterwegs

Auf das Radfahren im Winter wollen auch immer mehr Menschen nicht verzichten, die kein eigenes Fahrrad haben. Das Leihradsystem nextbike hat deshalb wieder seinen Winterbetrieb aufgenommen. Erstmalig stehen die nextbikes neben St.Pölten und Tulln auch in Korneuburg, Mödling und Wr. Neustadt zur Verfügung.

Weiterführende Links

www.nextbike.at

nextbike
Niederösterreich radelt