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Förderung der Fußverkehrsinfrastruktur des Bundes

Mit der Förderoffensive für aktive Mobilität unterstützt das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) im Rahmen von klimaaktiv mobil erstmals auch fußverkehrsfördernde Umgestaltungen.

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An wen richtet sich die Förderung?

Die Förderung richtet sich an öffentliche Gebietskörperschaften. Die Einbeziehung weiterer wichtiger Akteure (z. B. weiterer öffentlicher Gebietskörperschaften, Bauträger, Verkehrsunternehmen, Betriebe) ist dabei erwünscht.

Was wird gefördert?

Wie hoch ist die Förderung?

Der Fördersatz setzt sich wie in der Tabelle ersichtlich aus der Kombination verschiedener Maßnahmen zusammen:

Voraussetzung ist die Erstellung eines lokalen Masterplan Gehens bzw. eines örtliches Entwicklungskonzeptes Basisfördersatz
Mindestens 3 Maßnahmen aus dem Bereich „bauliche Maßnahmen“ 20 %
Infrastrukturförderungen für die baulichen Maßnahmen erhöhen sich um x %, wenn jeweils zusätzlich folgende Maßnahmen in den folgenden Bereichen gesetzt werden Erhöhung des Basisfördersatzes
  • zusätzlich bei weiteren 2-4 Maßnahmen aus dem Bereich „bauliche Maßnahmen“
+ 15 %
  • zusätzlich bei mindestens 3 Maßnahmen aus dem Bereich „Raum- und Siedlungsplanung“
+ 10 %
  • zusätzlich bei Maßnahmen aus dem Bereich „Informations- und Leitsysteme und Bewusstseinsbildung“
+ 5 %
  • zusätzlich bei Einbeziehung weiterer Akteure z. B. weiterer öffentlicher Gebietskörperschaften, Bauträger, Verkehrsunternehmen, Betriebe
+ 5 %

Die Förderung ist mit max. 50 % der förderungsfähigen Kosten begrenzt und wird in Form eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Investitionskostenzuschusses vergeben. Die Förderung wird auf maximal 100 Euro pro Einwohner je Planungseinheit und Jahr begrenzt. Die räumliche Planungseinheit ist für Gemeinden auf Gemeindeebene, für Landeshauptstädte und Städte mit mehr als 15.000 Einwohner (EW) auf Stadtebene und für Städte größer als 1 Mio. EW auf Bezirksebene festgelegt.

Die förderungsfähigen Kosten setzen sich zusammen aus den Kosten für die jeweilige Infrastruktur sowie für die Planung, wobei die Kosten der immateriellen Leistungen (z. B. Planungen, Konzepterstellung des Masterplan Gehens bzw. örtliches Fußverkehrskonzeptes sowie weiterer damit verbundener Konzepte) mit max. 10 % der Investitionskosten begrenzt sind.

Einreichungen sind in Abhängigkeit des zur Verfügung stehenden Budgets bis spätestens 28.02.2022 möglich.

Einreichungen im klimaaktiv mobil Förderprogramm

Die Förderdetails zur Einreichung für Fußgängerprojekte im klimaaktiv mobil Förderprogramm hier im Detail: Leitfaden Aktionsprogramm klimaaktiv mobil – Radverkehr und Mobilitätsmanagement 

Einreichungen im klimaaktiv mobil Förderprogramm ist über www.umweltfoerderung.at/mobilitaetsmanagement möglich.

Förderberatung NÖ

Die Förderberatung NÖ ist die zentrale Anlaufstelle für alle gemeinderelevanten Förderungen von Bund und Land Niederösterreich sowie die interessantesten Beratungsprogramme zu allen Energie-, Klimaschutz-, Umwelt- und Naturthemen. Sämtliche für Gemeinden relevanten Förderungen werden auf der Website www.umweltgemeinde.at/foerderberatung dargestellt.

Kostenloses Beratungsangebot für Gemeinden

Zur Projektentwicklung bietet das BMK eine kostenlose Förderberatung im Rahmen des klimaaktiv mobil Programms unter klimaaktivmobil.at an.

Kontakt: