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3. NÖ Jugendklimakonferenz in Dürnrohr

120 Schülerinnen und Schüler entwickelten bei der 3. NÖ Jugendklimakonferenz zahlreiche Ideen, um ihren Alltag nachhaltiger zu gestalten. Ein wichtiges Thema war dabei auch der Schulweg, der zukünftig öfter mit dem Rad bzw. mit Rad und ÖV zurückgelegt werden soll.

Im früheren Kohlekraftwerk Dürnrohr fand am 1. Oktober 2021 die dritte Jugendklimakonferenz des Landes Niederösterreich statt. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner eröffnete die Konferenz unter dem Motto „Klimawandeln braucht Dein Handeln“.

Die SchülerInnen und Schüler erarbeiteten in vier Workshops Lösungsansätze für die Bereiche „Konsum, Abfallvermeidung und Ressourcenschonung“, „Energieproduktion und -einsparung“, „Mobilität“ sowie „Artenschutz und Klimaanpassung“. Die Workshops wurden von Expertinnen und Experten der jeweiligen Bereiche geleitet. Die Konzepte sollen nun im nächsten halben Jahr in den Schulen umgesetzt und getestet werden. Die besten Ideen sollen auch in eigenen Projekten verwirklicht werden.

„Der Klimawandel hat in Form von Waldbränden, Hochwasser und Hagelunwettern auch Auswirkungen in Niederösterreich. Um den zukünftigen Herausforderungen etwas entgegensetzen zu können, müsse man in Innovation und Wissenschaft investieren, meinte Mikl-Leitner. „Und wir brauchen vor allem Optimismus und die sehr vielen tollen Ideen der Jugendklimakonferenz, die wir umsetzen können. Jede und jeder kann seinen Beitrag leisten, jeder Griff in das Ladenregal ist eine politische Entscheidung für oder gegen regionale Produkte“, sagte die Landeshauptfrau und verwies abschließend insbesondere auf das Klimaticket und den eigenen Budgetansatz zum Thema Radfahren in Niederösterreich.

Susanna Hauptmann, Geschäftsführerin von Radland Niederösterreich, durfte als Jurymitglied mit den engagierten Jugendlichen mitdiskutieren und wird die Konzeptentwicklung sowie Umsetzung des aussichtsreichsten Mobilitätsprojekts weiterverfolgen und betreuen.