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2. RADLakademie: Die neuen Förderschienen für den Alltagsradverkehr

Die 2. RADLakademie zum Nachlesen & Anschauen!

Webinar 2. RADLakademie: Die neuen Förderschienen für den Alltagsradverkehr
Webinar 2. RADLakademie: Die neuen Förderschienen für den Alltagsradverkehr

Noch immer sind rund 40% aller Autofahrten in Niederösterreich kürzer als 5 km. Ein großer Teil dieser Wege könnte auch umweltfreundlich mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Ziel des Landes Niederösterreich ist den Anteil der aktiven Mobilität deutlich zu steigern. Statt derzeit 22 Prozent sollen 2030 mehr als 40 Prozent aller Wege mit dem Fahrrad, E-Bike, Tretroller beziehungsweise zu Fuß absolviert werden. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es natürlich ein Bündel an Maßnahmen, sowohl in der Radinfrastruktur als auch in der Bewusstseinsbildung.

Der Weg von der Potential-Analyse zu Radschnellwegen und Rad-Basisnetzen

DI Richard Pouzar; Radverkehrskoordinator des Landes NÖ, Abt. Raumordnung und Gesamtverkehrsangelegenheiten stellt in seinem Vortrag die Entwicklung der neuen Radförderungen vor. Niederösterreich als Flächenbundesland weist neben urbanen Siedlungsräumen auch weitreichende ländlich geprägte Gebiete auf. Um die Förderung möglichst treffsicher und wirksam zu gestalten wurde seitens des Landes NÖ im ersten Schritt eine landesweite Potentialanalyse für den Alltagsradverkehr durchgeführt. Grundsätzlich wird es 2 Förderschienen geben: Liegt eine Gemeinde in einer Potentialregion, erfolgt die Abwicklung der Förderung nach Förderschiene A (Radschnellwege & Rad-Basisnetze). Ist die Planung und Errichtung von Radverkehrsanlagen in der ländlichen Erschließungsregion vorgesehen, kommt die Förderschiene B (Ländliche Erschließung - Radwege) zur Anwendung. Die Regionen sind im NÖ Atlas dargestellt.

Die neuen Förderschienen für Radverkehrsanlagen in NÖ

DI Julia Krenn ist bei der Abteilung Landesstraßenplanung zuständig für die neue Radförderung. Für die Umsetzung neuer Radschnellwege und anderer Radverkehrsanlagen braucht es natürlich eine entsprechende Förderkulisse. DIin Krenn informierte, dass für die Errichtung neuer Radinfrastruktur den Gemeinden, Städten und Regionen Förderquoten in der Höhe von 60 – 80 % in Aussicht gestellt werden. Auch hochrangige Radinfrastruktur, so genannte Radschnellwege sollen erstmals errichtet werden. Ein Budget von vier Millionen Euro soll jährlich zur Verfügung gestellt werden. Das Referat gibt einen guten Überblick über die beiden Förderschienen (Fördergegenstand, Förderhöhe, Fördervoraussetzungen).

Hilfestellung für Gemeinden bei der Umsetzung

Franz Gausterer; Bereichsleiter Mobilität der NÖ Regional GmbH bietet den Gemeinden Hilfestellung bei der Einreichung und Umsetzung der neuen Radförderung an.

Die NÖ Förderberatung

Christian Mokricky; Experte der Förderberatung NÖ von der eNu stellte weitere Förderungen von Land, Bund und EU zur Steigerung des Alltagsradverkehrs vor (Radwege-, Radinfrastruktur-, e-Bike- und (e-)-Lastenradförderungen).

Impulsreferate zum Nachlesen und Ansehen:

Richard Pouzar (Amt der NÖ Landesregierung)

Julia Krenn (Amt der NÖ Landesregierung)

Franz Gausterer (NÖ.Regional)

Christian Mokricky (eNu)

Webinar zum Nachsehen

Die neue Förderschiene für Radverkehrsanlagen im Detail