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Rad & Kids

Zu Ostern ein Fahrrad schenken

Ostern ist ein beliebter Anlass, um Kindern ein Rad zu schenken. Neben der richtigen Größe und Ausstattung spielt auch die Ausrüstung gemäß Straßenverkehrsordnung eine wichtige Rolle. Wir geben Ihnen Tipps zum Einkauf von Kinderfahrrädern, Helm & Co.

Kurz vor Ostern locken viele Geschäfte wieder mit Angeboten für Kinderfahrräder. Doch Rad ist nicht gleich Rad und es lohnt sich deshalb, sich von einem Fahrradhändler beraten zu lassen - besonders wenn das Kind zum ersten Mal in die Pedale tritt. Ganz wichtig ist, die Kinder mitentscheiden zu lassen.

So manches Kinderrad wiegt fast so viel wie ein Erwachsenenrad und ist im Verhältnis zum Gewicht der Kinder sehr schwer. Alternativ dazu werden aber auch hochwertige Räder mit einer besseren Verarbeitung und einem leichteren Rahmen zum Verkauf angeboten.

10 Punkte die beim Kauf zu beachten sind:

1. Rahmengröße
Beim Kauf eines Kinderfahrrads ist es wichtig, die richtige Größe auszusuchen. Das Rad sollte nicht mit dem Kind „mitwachsen“, denn ist es zu groß, erreicht das Kind den Boden nicht mit den Füßen und kann sich nicht mit beiden Händen am Lenker festhalten. Da hilft auch nicht, den Sattel abzusenken.

2. Durchstieg
Ist der Durchstieg tiefer, können die Kinder leichter auf- und absteigen.

3. Tretlager
In Zusammenhang mit der richtigen Größe sollte auch beachtet werden, dass das Tretlager, an dem die Kurbeln und die Pedale montiert sind, bei Kinderfahrrädern etwas schmäler sein sollte als bei Erwachsenenrädern.

4. Lenker
Der Lenker soll etwas breiter als die Schultern des Kindes sein.

5. Pedale
Für die Pedale gilt je breiter desto besser und auf jeden Fall rutschfest.

6. Griffe
Die Griffe am Lenker sollten breit und komfortabel mit dicken elastischen Enden sein.

7. Bremsen
Das Fahrrad soll über zwei getrennt voneinander funktionierende Bremsen verfügen, damit das Kind jederzeit anhalten kann. Kleine Radanfängerinnen bremsen leichter mit einer Rücktrittsbremse.

8. Beleuchtung
Eine weiße Beleuchtung vorne und eine rote hinten am Fahrrad sind Pflicht!

9. Reflektoren
Reflektoren in den Speichen, auf den Pedalen und ein zusätzlicher weißer Reflektor vorne beziehungsweise ein roter hinten am Rad sind ebenfalls laut StVO Pflicht.

10. Klingel
Klingeln macht den Kindern nicht nur Spaß, es ich auch wichtig im Verkehr auf sich Aufmerksam zu machen.

Überflüssiges Zubehör:
Federungen beziehungsweise Stoßdämpfer bei Kinderfahrrädern sind überflüssig, da sie kaum auf das Gewicht der Kinder reagieren. Flaschenhalter am Durchstieg behindern beim Auf- und Absteigen. Spielzeuge wie große Hupen oder Körbe lenken ab und verletzen bei einem Sturz.

Radfahren ist kinderleicht und man kann nie früh genug damit beginnen.

Für Kinder bis drei Jahre sind Laufräder am besten geeignet. Im Gegensatz zum Stützrad lernen Kinder mit dem Laufrad das Gleichgewicht auf dem Rad zu halten, sie entwickeln ein Gefühl dafür wie sie Kurven am besten meistern können und erreichen mit den Füßen leichter den Boden.

Helm ist Pflicht

Seit Mai 2011 sind Fahrradhelme für Kinder bis 12 Jahre Pflicht. Das gilt auch für Kinder die im Kindersitz oder im Fahrradanhänger mitfahren. Ein Fahrradhelm muss fest sitzen. Er darf also auch dann nicht verloren gehen, wenn bei offenem Helmverschluss der Kopf leicht nach vorne gebeugt geschüttelt wird. Wichtig ist auch, beim Kauf auf Prüfzeichen zu achten und ein helles Design beziehungsweise einen Helm mit reflektierenden Aufklebern zu wählen, damit das Kind gut für andere VerkehrsteilnehmerInnen sichtbar ist. Das gilt auch für die Kleidung des Kindes.

Links

Fahrradhelme für Kinder

Radausflüge für Kinder

Tipps zum Fahrradkauf

Kinder fahren Rad

Letzte Aktualisierung: 25.02.2016