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Rad & Recht

StVO - Straßenverkehrsordnung

Mit 31. März ist die 25. StVO-Novelle in Kraft getreten.

Die wichtigsten Änderungen für RadlerInnen auf einen Blick

  • Telefonieren am Fahrrad ist ohne Freisprecheinrichtung ab 1.4.2013 verboten. Das Strafausmaß orientiert sich am Telefonieren im Auto ohne Freisprecheinrichtung (50 Euro).
  • Die Promillegrenze am Rad wurde nicht gesenkt und bleibt bei 0,8. Von Alkohol am Radl ist natürlich genauso abzuraten wie beim Auto.
  • Mit Fahrradstraßen, Begegnungszonen und nicht benützungspflichtigen Radwege können neue Verkehrsflächen geschaffen werden. In Fahrradstraßen sind Autos nur ausnahmsweise erlaubt. In Begegnungszonen haben schwächere VerkehrsteilnehmerInnen Vorrang. Wo Sicherheit und Verkehrsfluss es erlauben, kann die Radwegebenützungspflicht aufgehoben werden. Dies soll für RadlerInnen gefährliche Situationen am Radweg (Bsp. Querungen) entschärfen. Details können sie hier nachlesen.
     

Presseaussendung zur STVO-Novelle

Fahren gegen die Einbahn?

Einbahnen für den Radverkehr zu öffnen, ist eine der effektivsten Maßnahmen um Alltagsradfahrten zu beschleunigen. Radlstrecken werden dadurch drastisch verkürzt. Das hat aber nur dort Sinn, wo zügiges Radln gegen die Einbahn auch sicher ist. Das Öffnen von Einbahnen fürs Radln bedarf einer Genehmigung der Bezirksverwaltungsbehörde.

Gegen die Einbahn zu radln, ist also innerhalb entsprechend ausgewiesener Zonen und dort erlaubt, wo Schilder darauf hinweisen.

Radführerschein für Kinder

Kinder dürfen bis zu ihrem 12. Lebensjahr nur in Begleitung Erwachsener im öffentlichen Verkehr radln. Wenn sie den Fahrradführerschein machen, dürfen sie ab dem 10. Geburtstag allein mit dem Fahrrad unterwegs sein.