hintergrundbild

Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden (weitere Informationen).

Rad & Klima

Masterplan Radfahren

Was macht die österreichische Bundesregierung zum Thema Radfahren/ Alltagsradverkehr?

Mit dem 2006 gestarteten „Masterplan Radfahren" setzt das Ministerium für ein lebenswertes Österreich einen Schritt für mehr umweltfreundliche und gesundheitsfördernde Mobilität im Alltag. Ziel ist die Verlagerung von PKW Kurzstreckenfahrten auf den Radverkehr.

Positive Umwelteinwirkungen sind:

  • Reduktion von Treibhausgasen (Klimaschutz)
  • Reduktion von Luftschadstoffen (Feinstaub, Stickoxide, etc.)
  • Verringerung der Belastungen durch Straßenverkehrslärm
  • Positive Gesundheitswirkungen durch die Bewegungsförderung
     

Das Ministerium für ein lebenswertes Österreich unterstützt folgende Maßnahmen:
 

  • Radverkehrsschwerpunkt im Rahmen der klimaaktiv Beratungsprogramme für Städte, Gemeinden und Regionen, für Betriebe, für Öffentliche Verwaltung, sowie für Freizeit- und Tourismusverkehr durch kostenfreie Umsetzungsberatung
  • Förderschwerpunkt für Radverkehr im neuen klimaaktiv Förderprogramm. Neben Betrieben können nun auch Gemeinden finanzielle Unterstützung zur Umsetzung von Maßnahmen zur Forcierung des Radverkehrs erhalten
  • Einrichtung einer bundesweiten Radverkehrskoordination, die Länder und Gemeinden unterstützen, vernetzen und deren Bemühungen abstimmen soll
     

Neue Schwerpunkte 2011-2015
 

Auf Basis der Maßnahmenevaluierung und neuer Entwicklungen ergeben sich für den Umsetzungszeitraum 2011 bis 2015 folgende neue Schwerpunkte für den Masterplan Radfahren.

  • Bundesweite klimaaktiv mobil-Radverkehrsoffensive: Die Beratung, Förderung und Bewusstseinsbildung in Ländern, Städten, Gemeinden und der Wirtschaft soll ausgebaut werden.
  • Wirtschaftsfaktor Radfahren: Derzeit sichert die Radverkehrswirtschaft in Österreich bereits 18.000 green jobs. Um die Fahrradwirtschaft weiter zu stärken, sind neue Aus- und Weiterbildungsangebote zu schaffen und die Vernetzung der Fahrradwirtschaft zu fördern.
  • Radfahren als Gesundheitsförderung: Mit einem Radverkehrsanteil von 10 % bringen Österreichs RadfahrerInnen laut Weltgesundheitsorganisation WHO einen volkswirtschaftlichen Gesundheitsnutzen von 810 Mio. Euro pro Jahr. Daher ist das Radfahren im Alltag verstärkt in der Gesundheitsförderung zu verankern.
  • Elektrofahrrad: das Elektrofahrrad birgt ein hohes Verlagerungspotential. Die durchschnittliche Fahrtweite liegt beim E-Bike gegenüber dem Fahrrad mit rund 7 Kilometer deutlich höher. Drei Viertel aller PKW-Fahrten sind kürzer als 7 Kilometer - das sind ideale Distanzen für das Elektrofahrrad. Darum soll die Einführung des Elektrofahrrads forciert werden, um den Umweltnutzen und die Potentiale voll auszuschöpfen.
  • Fahrrad und öffentlicher Verkehr: das Fahrrad ist der ideale Zubringer zum öffentlichen Verkehr und bietet eine gute Flächenerschließung. Daher ist die Verknüpfung des Radverkehrs mit dem öffentlichen Verkehr deutlich zu verbessern und zu stärken.
     

Weiterführender Link

Ministerium für ein lebenswertes Österreich: Masterplan Radfahren

nextbike

02742 / 219 19

Kontakt

RSS-feeds