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FAQ

Radrouten und Radwege

Was ist der Unterschied zwischen Radrouten und Radwegen?

Egal, ob Donauradweg oder Stadtrundfahrt, umgangssprachlich werden „Radweg" oder „Radroute" meist einfach für Strecken und Straßen verwendet, die für den Radverkehr empfohlen sind - etwa durch Beschilderung oder Bodenmarkierungen.

In der Fachsprache wird aber klar unterschieden: „Radweg" steht hier für eine baulich und verkehrlich eigenständige Anlage, die nur dem Radverkehr vorbehalten ist (Verkehrszeichen Radweg).

Eine „Radroute" hingegen bezeichnet eine zwar durchgängig fürs Radln eingerichtete Strecke, die aber aus verschiedenen Abschnitten bestehen kann. Das geht von Strecken im normalen Straßenverkehr über Mehrzweck- und Radfahrstreifen, die mittels Bodenmarkierung vom Fließverkehr abgegrenzt sind, bis zu den baulich befestigten Radwegen.

Trennung von Radwegen und Straßen

Baulich getrennte Radwege sind teuer. Auf manchen Strecken stellen sie sicherlich die optimale Lösung dar, auf anderen Strecken ist die Trennung von motorisiertem Fließverkehr und Radverkehr nicht notwendig.

Internationale Erfahrungen haben gezeigt, dass vor allem innerorts das gemeinsame Benützen von Verkehrsflächen für alle Vorteile bringt: die Geschwindigkeit sinkt und die Sicherheit für AutolenkerInnen, RadlerInnen und FußgängerInnen steigt. Solche Orte haben dann für alle Menschen eine höhere Qualität.

Studien haben überdies gezeigt, dass RadfahrerInnen auf Radwege häufiger Unfälle haben als auf anderen Wegen (Risiko eines Radfahrunfalls pro gefahrenem Kilometer)

Weiterführende Informationen

Radsicherheit aus wissenschaftlicher Sicht