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RADLgrundnetz

Prozessschritte im RADLgrundnetz

Nachdem die Regionen für die Erstellung des RADLgrundnetzes festgelegt wurden, geht es an die Planung und Umsetzung.

Prozessschritte im Radlgrundnetz

  • Festlegung der überörtlichen Routen in den festgelegten Regionen
  • Detailplanung der prioritären Routen in den Regionen
  • Umsetzung der Detailplanung

Ein örtliches RADLgrundnetz als Zusatzangebot

Alle Gemeinden in den RADLgrundnetzregionen sind eingeladen auch ein örtliches RADLgrundnetz zu erstellen. Bei der Planung dieser Konzepte wird vor allem auf die Sicherheit, Attraktivität und Schnelligkeit der Radverbindungen innerorts geachtet. Mit der Erstellung des örtlichen RADLgrundnetzes kann die Gemeinde wesentlich zielgerichteter ihre Radförderung umsetzen. Der Radverkehr sollte dann auch bei Baumaßnahmen im Straßenverkehr besser berücksichtigt werden können. So können zum Beispiel Gefahrenstellen gezielt saniert oder vermieden werden.

Die Regionen für das regionale RADLgrundnetz

Die Pilotregionen wurden im Jahr 2013 mit Wiener Neustadt und Umgebung,  wie auch 5 Gemeinden im Raum westlich von Wien (Purkersdorf & Umgebung) gestartet. Im Jahr 2014 konnten die Regionen Raum Marchfeld (B8, Einzugsbereich ÖV Wien), Raum St. Pölten, Raum südöstliches Umland Wien (Achse Götzendorf – Schwechat – Vösendorf) aufgenommen werden. Für das Jahr 2015 sind die Regionen Mödling und Umgebung, Korneuburg und Umgebung sowie Wieselburg und Umgebung geplant.

Festlegung der überörtlichen Radrouten in den festgelegten Regionen

GemeindevertreterInnen erarbeiten zusammen mit Expertinnen und Experten, Förderstellen sowie RADLand-Coaches an folgenden Zielen:

  • Erstellung eines attraktiven, zusammenhängenden, sicheren RADLgrundnetzes in der festgelegten Region
  • Entwicklung von Qualitätskriterien für regionale und örtliche RADLgrundnetze
  • Erhebung der Wunschlinien der Gemeinden mittels Fragebogen
  • Befahrungen der Wunschlinien mit dem Rad zur Evaluierung durch Expertinnen und Experten
  • standortspezifische Entwicklung von Maßnahmen für das regionale RADLgrundnetz

Maßgeblich für alle Teilschritte des Projekts sind die übergeordneten Ziele: Sicherheit, Umweltfreundlichkeit und Wohlfühlen.

Detailplanung

Nachdem in den RADLgrundnetzregionen die Alltagsrouten eruiert, geplant und priorisiert worden sind, erfolgt der nächste Schritt zur Realisierung von sicheren Alltagsradrouten: Die Beauftragung der Detailplanung.

Alle betroffenen Gemeinden einer ausgewiesenen und priorisierten Radroute beauftragen gemeinsam eine Ausschreibung für die Detailplanung.

Die Detailplanung beinhaltet detaillierte und individuelle Planung aller notwendigen Maßnahmen für die Optimierung der Radrouten, wie z.B. Terrassierung von Radwegen, Anbringung von Mehrzweckstreifen usw. Die Planungsinhalte müssen den RADLgrundnetzkriterien entsprechen. Diese Planungen werden vom Land Niederösterreich zu 50% gefördert.

In den Radlgundnetzregionen Wr. Neustadt und Umgebung  sowie Wien West sind die ersten Ausschreibungen für Detailplanungen bereits beauftragt worden.

Umsetzung

Die ersten Detailplanungen sind im Entstehen, jedoch gibt es bisweilen noch keine realisierten Planungsumsetzungen. Diese werden wohl in den nächsten Jahren folgen und hier vorgestellt werden.

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Qualitätskritierien für das RADLgrundnetz