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NÖ radelt mit elektrischem Rückenwind

Elektro-Fahrräder sind in NÖ besonders beliebt: Jede/r 12. RadfahrerIn ist bereits mit einem E-Bike unterwegs, das sind doppelt so viele wie im Österreichschnitt. Zu diesem Ergebnis kommt eine kürzlich veröffentlichte market-Umfrage im Auftrag des VCÖ.

Elektrofahrrad
© M. Maxian

Laut Verkehrsclub Österreich gibt es in Niederösterreich bereits mehr als 50.000 Pedelecs, Tendenz steigend. Wirklich sinnvoll ist der Betrieb von E-Fahrzeugen natürlich nur mit Ökostrom. Deshalb möchte das Land Niederösterreich diesen Trend mit seiner „Elektromobilitätsstrategie NÖ 2014-2020“ und der Initiative „e-mobil in NÖ“ weiter vorantreiben.

Optimale Bedingungen

Die bemerkenswerten Ergebnisse der Umfrage für Niederösterreich lassen sich auf optimale Bedingungen für Elektro-Fahrräder zurückführen. Topographisch anspruchsvolle Wege und vor allem längere, teilweise windreiche Strecken, können mit dem E-Bike leichter zurückgelegt werden als mit konventionellen Fahrrädern.

Pendeln mit dem E-Bike

Besonders gut ist das Elektrofahrrad für den Weg in die Arbeit geeignet, weil der Arbeitsplatz nicht verschwitzt und erschöpft erreicht wird. Dafür kann Treibstoff und damit Geld gespart werden, die Bewegung an der frischen Luft hält fit und lästige Staus zu umgehen spart Nerven. E-Bikes sind aber auch schneller unterwegs, was eine ensprechende Fahrradinfrastruktur notwendig macht, um die nötige Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Städte, Gemeinden, Betriebe aber auch Wohnbauträger sind deshalb gefordert, geeignete Rahmenbedingungen für E-BikerInnen zu schaffen, wie z. B. überdachte, sichere und ausreichende Abstellanlagen sowie eine sichere und umweglose, kreuzungsfreie Radwegeinfrastruktur.

Testaktionen machen E-Mobilität erlebbar

Laut der VCÖ-Umfrage will knapp die Hälfte aller niederösterreichischen RadlerInnen einmal ein E-Fahrrad ausprobieren. Die Energie- und Umweltagentur NÖ schafft dazu die Möglichkeit. Im Rahmen der E-Mobiltestaktion können Gemeinden zwei E-Bikes und einen E-Scooter für ihre Gemeinde zum Testen für die Bevölkerung anmieten. Eine begleitende Beratung zur Technik und zum eigenen Mobilitätsverhalten sowie ein Fachvortrag ergänzen das Testangebot. Die Aktion läuft noch bis Oktober.

Niederösterreichs RadlerInnen liegen im internationalen Trend

Die Studie "Fahrradfahren in Deutschland 2014" zeigt, dass E-Bikes auch in Deutschland boomen. 31 Prozent der Befragten nannten auf die Frage, welches Fahrrad sie bevorzugen das E-Bike. Fast jeder Zweite würde ein E-Bike im Alter aufgrund der Tretunterstützung nutzen, 38 Prozent für entspanntes Fahren auf längeren Strecken und 18 Prozent würden für ein E-Bike sogar ihr Auto stehen lassen oder nutzen es bereits als Autoersatz.

Jugendliche sind zweit stärkste NutzerInnen-Gruppe

Vier Prozent der 16- bis 24-jährigen RadlerInnen nutzen bereits ein E-bike. In der Gruppe der 55-65 Jährigen nutzen fünf Prozent das E-bike. Bei den jungen Leuten wären lediglich 11 Prozent nicht zum Radln auf einem E-Bike zu motivieren.
Die deutsche Studie zeigt, dass E-Bikes ein modernes Fortbewegungsmittel sind und nicht mehr wie zu Beginn des E-Bike-Booms an das Alter des Fahrers gekoppelt sind. Zudem sind sie sehr modisch und optisch kaum noch von anderen Rädern zu unterscheiden.

Weitere Informationen zu Elektromobilität

erhalten Sie in der Broschüre "E-RAD(L)geber" - zu bestellen im Online-Shop gegen Manipulationsgebühren.

Weiterführende Links

Elektromobilitätsstrategie NÖ 2014-2020
e-mobil Förderprogramm des Landes NÖ
Studie Fahrradfahren in Deutschland 2014

 

Letzte Aktualisierung: 16.03.2016