hintergrundbild

Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden (weitere Informationen).

News

Niederösterreich radelt auch im Winter

Kälte, Regen und Schnee können RadfahrerInnen nicht stoppen. Mit der richtigen Ausrüstung, angepasstem Fahrverhalten und geräumten Radwegen ist ganzjähriges Fahrradvergnügen gewährleistet.

Radfahren im Winter
© eNu

In Niederösterreich gibt es im Winter immer wieder schnee- und frostfreie Tage mit Sonnenschein, die sich ideal zum Radfahren eignen. Besonders motivierte RadfahrerInnen lassen sich jedoch auch von Schlechtwetter und Minusgraden nicht stoppen. Denn mit der richtigen Ausrüstung, angepasstem Fahrverhalten und geräumten Radwegen steht einem ganzjährigen Radfahrvergnügen nichts im Wege. Die Expertinnen und Experten der Energie- und Umweltagentur NÖ haben Tipps gesammelt, damit die NiederösterreicherInnen auch im Winter sicher in die Pedale treten können.

Radfahren im Winter liegt im Trend

Radfahren liegt im Trend und mittlerweile sind auch zahlreiche RadlerInnen in der kalten Jahreszeit umweltfreundlich mobil. Aber vor allem zwischen November und Februar sollten einige Tipps beachtet werden, damit man sicher unterwegs ist. Radfahren ist nicht nur gesund, sondern tut auch dem Klima und der Umwelt gut. Für zahlreiche NiederösterreicherInnen ist Radfahren mittlerweile ein Ganzjahresvergnügen. Man sollte sich an einige Grundregeln halten, um gut und vor allem sicher durch den Winter zu kommen.

Auch bei trübem Wetter und eisigen Temperaturen spricht nichts dagegen sich die tägliche Portion Bewegung beim Radfahren zu holen. Wichtig sind dabei gute Kleidung und Ausrüstung sowie vorausschauendes Fahren.

Die richtige Kleidung

Winddichte bzw. wasserdichte sowie atmungsaktive Kleidung hilft gegen Nässe und Kälte. Am besten trägt man die Kleidung im „Zwiebelprinzip“. Falls die Temperaturen milder ausfallen als erwartet, ist es auch problemlos möglich eine Schicht auszuziehen. Bei der Kleidung sollten helle Farben gewählt werden, und wenn möglich sollte man noch zusätzliche Reflektoren zur besseren Sichtbarkeit anbringen.

Ein Muss: das winterfitte Fahrrad

Besonders wichtig im Winter ist außerdem eine gute Beleuchtung des Fahrrades. Am besten ist eine LED-Beleuchtung mit Standlichtfunktion, damit man auch gesehen wird, wenn man an einer Kreuzung hält. Nabendynamos ermöglichen eine optimale, dauerhafte Stromversorgung der Lichtanlage. Damit ist man immer auf der sicheren Seite und läuft nicht Gefahr, dass bei der Fahrt das Licht wegen leerer Akkus ausgeht. Das Fahrrad sollte außerdem mit allen vorgeschriebenen Reflektoren ausgestattet sein.

Um ein winterfittes Rad zu haben, sollte man den Reifendruck etwas verringern, die Kette immer wieder ölen und vor Salz schützen sowie die Funktionstüchtigkeit der Bremsen regelmäßig überprüfen.

E-Bikes können auch im Winter verwendet werden, sie sind allerdings wegen der Akkus empfindlicher als normale Räder. Die Akkus sollten den kalten Außentemperaturen nur eine möglichst kurze Zeit ausgesetzt und die E-Bikes nach der Verwendung in einem beheizten Raum abgestellt werden.

Vorausschauend und angepasst fahren

Generell gilt, dass das Tempo immer den Fahrbahnverhältnissen angepasst werden sollte, denn Nässe, Schnee oder Laub können den Bremsweg empfindlich verlängern. Wer den Sattel etwas tiefer stellt, kann bei spontanen Bremsvorgängen schneller Absteigen bzw. die Füße auf den Boden stellen, was für zusätzliche Sicherheit sorgt.

Es gibt sogar eigene Winterreifen mit Spikes für Fahrräder zu kaufen – auch das ist eine Überlegung wert, vor allem wenn man regelmäßig bei winterlichen Verhältnissen unterwegs ist.

nextbike im Winter

Wer kein eigenes Fahrrad hat, kann in St. Pölten und Tulln auf das praktische Leihrad nextbike ausweichen – auch während der Wintermonate. An den anderen nextbike-Standorten werden die Räder zwischen Mitte November und  Mitte März eingezogen und stehen dann ab dem Frühjahr wieder zur Verfügung.

Fahrradservice im Winter

Das jährliche Fahrradservice muss nicht unbedingt im Frühjahr gemacht werden. Wer sein Rad bei einem Fachhändler servicieren lassen will und nicht lange warten will, ist gerade im Winter bestens bedient. Für Fahrradhändler ist diese Jahreszeit nicht gerade die Hochsaison, darum sind die Wartezeiten für ein Service kurz!

Weiterführende Informationen:

RADLand: Sehe und gesehen werden

RADLand: Fahrradhelme für den Winter

www.nextbike.at

www.vcoe.at

nextbike

02742 / 219 19

Kontakt

Newsletter