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Wir RADLn in die Kirche

Highlights aus "Wir RADLn in die Kirche 2017"

Trotz Regenwetter radelten auch heuer zahlreiche Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher am Sonntag in den Gottesdienst.

Trotz Regen in die Kirche geradlt
© R. Gottwald-Hofer, eNu

Große Resonanz trotz Regenwetter

Am Aktionstag hatten sich die Pfarren einiges für die GottesdienstbesucherInnen einfallen lassen. Vor vielen Kirchen fanden Fahrradsegnungen statt. Manche Pfarren verlegten die Aktivitäten kurzerhand ins Kircheninnere, andere in den Pfarrhof. In zahlreichen Gottesdiensten wurden die Schöpfungsbewahrung und der Klimaschutz in den Mittelpunkt gerückt.

Groß Göttfritz:
Die Pfarre Gr. Göttfritz nimmt seit dem Jahr 2014 an der Aktion teil, heuer mit einer Stern-Radwallfahrt nach St. Wolfgang bei Weitra. Das gemeinsame Feiern der Messe, die sportliche Betätigung beim Radfahren und der gesellige Ausklang wird von den Teilnehmern sehr geschätzt und motiviert die Menschen, immer wieder am Aktionstag „Wir RADLn in die Kirche“ mitzumachen.

In diesem Jahr wollte die Pfarre Gr. Göttfritz noch weitere Pfarren zur Teilnahme am Aktionstag „Wir RADLn in die Kirche“ begeistern und hat eine Stern-Radwallfahrt nach St. Wolfgang bei Weitra organisiert. Während eine Fußwallfahrergruppe aus der Pfarre Pfaffenschlag, Dekanat Waidhofen/Thaya sich bereits in den frühen Morgenstunden auf die 40 km weite Strecke nach St. Wolfgang auf den Weg gemacht hat, sind aus der Pfarre Gr. Göttfritz die Radwallfahrer am Nachmittag nach dem Wallfahrersegen durch Pfarrer Roman Sinnhuber ebenfalls in Richtung St. Wolfgang losgestartet.

Beide Wallfahrergruppen haben St. Wolfgang bei Weitra zeitgerecht erreicht und konnten gemeinsam die Abendmesse mit Herrn Diözesanbischof DDr. Klaus Küng feiern. Pfarrgemeinderatssprecher Hubert Strasser bedankte sich bei Bischof Küng und bei der Fußwallfahrergruppe aus der Pfarre Pfaffenschlag und überreichte Wallfahrerkerzen als sichtbares Zeichen des Dankes und als Erinnerung an diesen Aktionstag. Für die Teilnehmer wurden auch reflektierende Klackbänder an die Teilnehmer verteilt.

Pulkau:
Die Pfarre Pulkau war dieses Jahr mit einer Pilgerfahrt vom Weinviertel nach Mariazell unterwegs. Gemeinsam aufbrechen, unterwegs sein und ankommen“, lautete das Motto.

Am Samstag nach dem Reisesegen, haben sich die Radpilger bei überraschend trockenem Wetter auf den Weg nach Lilienfeld gemacht. Der Weg führte entlang des Wagrams nach Altenwörth, wo  auch die Donau überquert wurde. Entlang des Traisentalradwegs ging es über St. Pölten nach Lilienfeld. Rechtzeitig zum Abendgebet kam auch Pfarrer Jerome Ciceu an, der leider nicht am ersten Tag der Radfahrt teilnehmen konnte. Der zweite Tag führte bei andauerndem Regen und relativ niedrigen Temperaturen über Kernhof, Gschaid, Hubertussee und Kreuzberg nach Mariazell.

Die Pilgergruppe ist nicht nur gemeinsam gestartet, sondern auch gemeinsam in Mariazell angekommen. Vor der Basilika warteten schon der Kirchenchor und die Wallfahrer, die mit dem Bus nachgereist sind. Auch LH-Stv. Dr. Stefan Pernkopf empfing die Radpilger, was alle sehr freute. Als Abschluss wurde um 16 Uhr die Hl. Messe vor dem Gnadenaltar gefeiert. Der Zusammenhalt der Gruppe hat die Gruppe nach Mariazell geführt, wahrscheinlich hätte keiner der Teilnehmer diese Tour am Sonntag bei 4 Grad und Dauerregen alleine durchgezogen.

Hainburg:
Eine ökumenische Radtour führten der katholische Stadtpfarrer Othmar Posch und der evangelische Pfarrer Jan Magyar an. Von der Stadtpfarrkirche Hainburg ging es über die Marienkirche in Bad Deutsch Altenburg nach Petronell und über das Heidentor zurück nach Hainburg zur Martin-Luther Kirche. Nach einem Schlussgebet wurde vereinbart, sich bald wieder zu einer ökumenischen Radtour zu treffen.

Ybbs/Donau:
Wir haben in einer Tour durch unsere schöne Stadt von drei Treffpunkten interessierte Mitradler abgeholt und sind dann gemeinsam zur Kirche gefahren. Auch im Gottestdienst wurde in der Predigt auf den sorgsamen Umgang mit unserer Schöpfung eingegangen und nach der Messe wurden noch die Fahrräder gesegnet. Wir hoffen, im nächsten Jahr noch ein paar Radler mehr anzusprechen und mit uns in die Kirche zu radeln.

Pfarre Hafnerbach:
Das trübfeuchte Wetter konnte die GottesdienstbesucherInnen nicht davon abhalten mit dem Rad zur Hl. Messe zu kommen. Im Anschluss an die Messe erfolgt eine Fahrradsegnung durch unseren Diakon Alfred Gratzl.

St. Valentin:
Das Rad als Symbol unseres Lebens war in der Stadtpfarrkirche St. Valentin vor dem Altar aufgestellt. In der Mitte der Schöpfer, der diese Schöpfung anvertraut hat. Wir sollten diese Mitte nie aus dem Blick verlieren, dass unser Leben nicht zu „eiern“ beginnt.

Großmeiseldorf:
Bei kaltem regnerischen Wetter liesen es sich zwölf Gottesdienstbesucher nicht nehmen und kamen mit Fahrrad und Rollator statt dem Auto zur Kirche. Als kleinen Beitrag zur umweltfreundlichen Mobilität und zur Schöpfungsverantwortung.

In der Pfarre Absdorf, St. Mauritius fand am Aktionstag die Messe im Zuge des Oktoberfestes des Sportvereins statt. Daher hieß es: Wir RADLn zum Sportplatz zur Messe. Witterungsbedingt folgten nur einige der Besucherinnen und Besucher der Einladung und kamen bei starkem Regen mit ihrem Fahrrad zur Feldmesse. Altpfarrer Roland Moser und Diakon Hans Wachter feierten die Sportlermesse mit Gedanken zur Bewahrung der Schöpfung, zum gegenseitigen Verzeihen und zur Fairness im Sport. Am Ende der Hl. Messe wurden die Fahrräder gesegnet und um Segen für die Radfahrer gebetet.

Krummnussbaum
In Krummnussbaum wurde von Pfarrer Leopold Pitzl und Pfarrer Johann Punz ein feierlicher Erntedankgottesdienst gefeiert, den die Ministranten und der Kirchenchor gestaltet haben. Ein Kind aus der Gemeinde fuhr mit dem Fahrrad in die Kirche und dankte Gott für die Freizeit, die Bewegung an der frischen Luft und die Möglichkeit bei „Wir RADLn in die Kirche“ mitzumachen. Nach dem Gottesdienst fand trotz Regen eine Fahrradsegnung auf dem Kirchenplatz statt. Danach konnten sich alle beim gemeinsamen Pfarrfest im Nussstadl stärken.

St. Martin/Ybbsfelde
Leider war heuer das Wetter nicht sehr fein und so fuhr doch der Großteil der Kirchenbesucher mit vier Rädern zur Messe. Aber alle waren bei der Segnung der Räder/FahrerInnen am Kirchenplatz durch Dechant Daniel Kostrzycki dabei.

Umweltfest in Lanzenkirchen
Im Zeichen des Klimaschutzes stand der Sonntag in Lanzenkirchen. Mit einem Schöpfungsgottesdienst, einer Fahrradsegnung, einer Ausstellung zum Thema „Gemeinden – Globalisierung – Engagement“ und einem regionalen Schmankerlmarkt wurde Klimaschutz und Schöpfungsverantwortung thematisiert. Das Fest wurde vom Arbeitskreis Schöpfungsverantwortung organisiert und war Teil der Feierlichkeiten rund um das Jubiläum „20 Jahre Klimabündnisgemeinde Lanzenkirchen“, das mit einem Festakt und Vortrag der renommierten Klimaforscherin Dr. Helga Kromp-Kolb begangen wurde. http://www.pfarre-lanzenkirchen.at/index.php/aktuelles

Der Segen kam von oben
Totz schlechtem Wetter versammelten sich auch in Waidhofen an der Thaya, Baden St. Christophen und Heidenreichstein doch einige Radfahrer zur Segnung ihrer Räder.

Hier die Eindrücke vom Aktionstag 2017: (wird laufend erweitert)

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