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Rad & Gesundheit

Gesundheitseffekte des Radfahrens

Der Umstieg vom Auto auf das Fahrrad wirkt sich nicht nur positiv auf Umwelt und Klima aus, sondern zeigt auch besonders viele positive Effekte auf die Gesundheit. Schon geringe körperliche Aktivität reduziert das Risiko vieler Krankheiten und fördert somit die Gesundheit.

Gesund durch Radfahren
© F. Zauner

Erhöhte körperliche Aktivität, zum Beispiel durch regelmäßiges Radfahren, hat laut Medizinern viele positive Effekte auf die Gesundheit. Allerdings ist in den meisten westlichen, hoch entwickelten Ländern seit langem ein abnehmender Trend, sich sportlich zu betätigen, zu beobachten. Bis zu zwei Drittel aller Männer und drei Viertel aller Frauen sind körperlich wenig aktiv. Vor allem bei Kindern ist die Änderung vom Spielen an der frischen Luft hin zu Computerspielen gesundheitlich besonders dramatisch. Dabei kann Radfahren leicht in den Alltag eingebaut werden und so die körperliche Fitness steigern. Die tägliche Fahrt zu Arbeit oder Schule reicht aus, um physisch aktiv zu sein und die Gesundheit zu fördern.

Radfahren wirkt sich positiv auf unsere Gesundheit aus

  • Relativ geringe Mengen an körperlicher Aktivität, z.B. Radfahren zur Arbeit, reduzieren das Risiko eines frühzeitigen Todes um 40 %.
  • Herz-Kreislauf Erkrankungen sind in Europa die häufigste Todesursache (in Österreich 42,7 % aller Todesfälle). Das Risiko an Herzkrankheiten und Schlaganfällen zu erkranken ist bei physischer Aktivität doppelt so gering als ohne regelmäßiger sportlicher Betätigung.
  • Physische Inaktivität ist der Hauptrisikofaktor an Typ 2 Diabetes zu erkranken. Radfahren trägt wesentlich zur Vorbeugung und zur Verbesserung bzw. Verzögerung dieser Krankheit bei.
  • Leichte bis mittlere sportliche Betätigung hilft Bluthochdruck zu reduzieren.
  • Regelmäßiges Radfahren reduziert das Risiko an Krebs zu erkranken. Studien belegen dies vor allem bei Dickdarmkrebs und Brustkrebs.
  • Der Anteil an übergewichtigen und fettleibigen Personen ist in den letzten Jahren dramatisch gestiegen. In Österreich sind 40 % der 18-64 Jährigen übergewichtig. Mittlere körperliche Betätigung durch z.B. regelmäßiges Radfahren hilft das Körpergewicht zu kontrollieren.
  • Radfahren hilft die Knochensubstanz zu verbessern, Gelenke zu stabilisieren und Muskeln aufzubauen und reduziert dadurch das Risiko von Stürzen und Knochenbrüchen durch erhöhte Muskelkraft und Koordination.
  • Das Risiko unter Stress oder Ängsten zu leiden und an Depressionen zu erkranken wird durch körperliche Aktivität reduziert. Regelmäßiges Radfahren ist verbunden mit höherem Wohlbefinden und Selbstvertrauen und macht glücklich.

Es gibt viele überzeugende Gründe auf das Fahrrad umzusteigen und tägliche Wege zu Arbeit, Schule oder Einkauf mit dem Rad zurückzulegen.

Weiterführende Links

Studie Radfahren und Gesundheit, European Cyclist Federation

Studie Radfahren und Gesundheit, The European Network for Cycling Expertise

Österreichischer Ernährungsbericht 2012