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Förderungen

Förderung "Radwege außerorts"

Oft können wichtige Alltags- und Freizeiteinrichtungen oder auch die Nachbargemeinden nur über stark befahrene Landesstraßen erreicht werden. Das ist für RadfahrerInnen, auch wenn die Distanzen durchaus radlbar sind, nicht nur unangenehm, sondern auch ziemlich gefährlich – vor allem bei schlechten Sichtverhältnissen.

Ziel der neuen Förderaktion ist es, Gemeinden bei der Errichtung von Radwegen außerhalb des Ortgebiets - speziell entlang stark befahrener Landesstraßen - zu unterstützen, um die Erreichbarkeit von Alltags- und Freizeiteinrichtungen für den Radverkehr zu attraktivieren und gleichzeitig die Verkehrssicherheit aller VerkehrsteilnehmerInnen zu erhöhen.

„Durch ein besonderes Finanzierungsmodell können Gemeinden bis zu 2/3 der Errichtungskosten von Radwegen gefördert bekommen: 1/3 in Form einer nicht rückzahlbaren Beihilfe und 1/3 in Form von – für die Gemeinden – kostenlosen Arbeitsleistungen durch Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des NÖ-Straßendienstes.
Der NÖ-Straßendienst steuert Arbeitsleistung für rund 40 km Radwegbau pro Jahr bei und das Land NÖ ein Fördervolumen von jährlich rund drei Millionen Euro.
"Uns geht es vor allem darum, das Radfahren als ernstzunehmende Mobilitätsform für Alltagswege zu etablieren und die Voraussetzungen dafür zu schaffen. Rund 25 % der Autofahrten enden bereits nach weniger als 2,5 km – eine Distanz, die oft ohne große Mühe mit dem Radl zu bewältigen wäre“, so Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf.

Folgende Radwegprojekte kommen in den Genuss der neuen 2/3-Förderung:

Konkret werden Projekte zur Errichtung von Alltagsradwegen außerhalb des Ortsgebiets entlang von Landstraßen mit einem Verkehrsaufkommen von mehr als 2.000 Kraftfahrzeugen pro Tag gefördert. Voraussetzung ist, dass diese Radwege Alltags- und Freizeiteinrichtungen ansteuern (Schulen, Betriebe, Bahnhöfe, Naherholungsgebiete, Schwimmbäder, Sportanlagen, Einkaufszentren etc.) und an ein innerörtliches Radwegenetz angeschlossen sind bzw. Gemeinden oder Katastralgemeinden miteinander verbinden.

Genauere Informationen zum neuen Förderprogramm: Download der Förderrichtlinien, Antragsformular und Berechnungsbeispiel

Rückfragen zum Förderprogramm:

Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Landesstraßenplanung
DI Wolfgang Schöwel, Tel. 02742 9005-60351, post.st3@noel.gv.at