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FAQ

Wirtschaft

Was bringt das Radln wirtschaftlich?

  • Einkaufsverkehr: Radln ist auch ein Wirtschaftsfaktor und stärkt lokale Strukturen. Innerörtliche, dörfliche, kleinräumige Strukturen eignen sich, um einen hohen Fuß- und Radverkehrsanteil beim Einkaufsverkehr zu erzielen. RadlerInnen sind nicht als KonkurrentInnen der autoorientierten KundInnen zu sehen. Sie sind ein eigener, speziell anzusprechender Kundenkreis, der zur Erhaltung kleinräumiger Strukturen essentiell beiträgt.
     
  • Touristischer Radverkehr: Ein Fünftel der ÖsterreichurlauberInnen unternimmt Touren- und Montainbikefahrten. 2005 bewirkten 2,8 Mio. mit dem Radl fahrende Gäste einen Umsatz von € 1,76 Mrd. Ihre Tagesausgaben von € 93 liegen gering unter denen anderer Sommergäste (€ 106). Ausflugsziele und verschiedene Labstationen profitieren von den Freizeit-RadlerInnen besonders.
     
  • Produktion: 2005 wurden in Österreich rund 120.000 Radln produziert, davon 80.000 exportiert, 440.000 insgesamt verkauft. Im Verkauf von Radln, Zubehör und Service wurden € 235 Mio. umgesetzt. Das Radl schafft 4.000 Arbeitsplätze. 68 % der Haushalte besitzen mindestens 1 Radl.
     
  • 2009 hat das Ministerium für ein lebenswertes Österreich gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Österreich die direkten und indirekten Wertschöpfungseffekte des Radfahrens erhoben: Sie betrugen für Niederösterreich € 98,6 Mio. mit Arbeitplatzeffekten in der Höhe von 2.049 Vollzeit-Äuqivalenten (siehe Masterplan Radfahren, S.24).
     
  • Gemeindebudgets: Das Kostenargument „Raum und Platz sparen" betrifft den fließenden und ruhenden Verkehr. Vor allem für Innerortsbereiche, wo für Handel und Wirtschaft wenige Stellflächen vorhanden sind, spielt Radln eine wichtige Rolle.
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