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FAQ

Gesundheit

Wie wirkt sich Radfahren auf die Gesundheit aus?

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat ein Modell entwickelt, das es ermöglicht, volkswirtschaftliche Gesundheitseffekte durch eine Erhöhung des Radverkehrsanteils zu berechnen. Auch europäische Projekte beschäftigen sich mit diesen Fragestellungen.

Wer täglich radelt, ist im Durchschnitt 1,3 Tage im Jahr weniger krank, denn Radfahren hat zahlreiche gesundheitliche Effekte:

  • Stress und Ärger können beim Radfahren abgebaut werden.
  • Leistungsfähigere Muskeln stabilisieren die Wirbel und erhöhen die Belastbarkeit der Wirbelsäule, so dass Rückenprobleme verringert werden.
  • Der Gelenkknorpel des Knies wird optimal ernährt und gestärkt.
  • Herz-Kreislaufsystem und Immunsystem werden gestärkt, der Blutdruck gesenkt.
     

Darüber hinaus sprechen WissenschaftlerInnen davon, dass sehr häufiges Radfahren das Herzinfarktrisiko um bis zu 50% senkt, Radfahren Depressionen vorbeugen kann und letztendlich sogar schlauer machen kann, da das Gehirn vermehrt Nervenverbindungen bildet.

Abhängig von Alter, Wohnort und Ersatz von PKW-Fahrten bringt ein oder eine RadlerIn jährlich einen volkswirtschaftlichen Nutzen von 128 € bis 563 € (englische Studie) aufgrund des gesundheitlichen Nutzens. Die Studie „Gesundheitlicher Nutzen des Radfahrens als Transportmittel" des Fonds Gesundes Österreich errechnet je nach Szenario 12,2 bis 12,5 Monate gewonnene Lebenszeit (2010).