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Dokumentation

E-Bikes boomen

Die Zahl der elektrisch unterstützten Räder steigt von Jahr zu Jahr kräftig an. Vergleiche zwischen den Zahlen der E-Auto- und E-Moped-Käufe zeigen, dass das E-Bike oder auch Pedelec genannt,  zum beliebtesten Elektrofahrzeug Österreichs zählt.

E-Bike
© M.Maxiam

Insgesamt sind schon über 150.000 E-Bikes auf Österreichs Straßen zu finden.  Dementsprechend sollte die Infrastruktur angepasst werden,  damit  ungetrübtes Fahrvergnügen mit elektrischer Unterstützung und die damit verbundene größere Reichweiten mit dem E-Fahrrad möglich werden.

Das beliebteste Elektrofahrzeug der Österreicher

Im Jahr 2008 wurde klein angefangen, damals wurden gerade 8.000 Stück verkauft, doch mit den Jahren und der steigenden Bekanntheit der Elektromobilität und deren Vorzügen,  wurden Elektrorräder immer populärer. 2013 wurden bereits  43.000 E-Fahrräder verkauft, um 2.000 mehr als im Jahr davor und um ein Vielfaches mehr als Elektroautos - 654 E-Autos wurden verkauft. Bei den  E-Mopeds (Scooter) gab es 439 Verkäufe. Diese Beliebtheit hat einen Grund: das E-Bike konnte das Image als Fortbewegungsmittel für ältere Menschen abschütteln und wurde als ideales Verkehrsmittel für den Alltag entdeckt – neue Zielgruppen konnten aufs Fahrrad gebracht werden. Nützt das Radeln zum einen doch der Gesundheit und hilft zum anderen auch noch Sprit bzw. auch Geld zu sparen. Zusätzlich stellt der E-Motor im Rad eine willkommene Unterstützung für das Ziehen von Fahrradanhängern oder das Transportieren von Einkäufen dar.

Sprit sparen durch E-Bike fahren

Rund zwei Drittel der Autofahrten sind kürzer als 10 km und somit sogar mit einem herkömmlichen Rad oft machbar. Die Elektrofahrräder erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 25 km/h und eignen sich ideal für Distanzen bis 10 km und auch darüber hinaus. Dazu brauchen sie auch noch vergleichsweise wenig Energie. Darüber hinaus könnte das E-Bike mit der Energie von 3 Litern Kraftstoff etwa 2.000 km weit fahren, während man mit derselben Menge in einem durchschnittlichen Auto nicht einmal 100 km schafft. Deshalb empfiehlt es sich vor allem für kurze Fahrten zum täglichen Einkauf oder anderen Erledigungen das (E-)Rad zu nehmen.

Fehlende Infrastruktur hemmt die E-Radler

Während es in den Vorreiter Ländern wie Dänemark oder Holland schon Radschnelleverbindungen  gibt, stellen hierzulande die fehlenden Radwege, speziell für die Bedürfnisse der E-Radler, noch ein Hindernis dar. Durch die größere Reichweite könnte man problemlos zwischen zwei Siedlungen oder Städten pendeln, jedoch mangelt es hierzu noch an den nötigen Radverbindungen. Dennoch ist ein positiver Trend hin zum Elektrofahrrad bemerkbar.

Quelle: VCÖ 2014

Nähre Informationen zur Förderung finden Sie auf den Websites der Kommunalkredit.