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Die Hälfte der NiederösterreicherInnen möchten häufiger radeln

Die Hälfte der RadfahrerInnen aus Niederösterreich möchten heuer öfters in die Pedale treten, wie die repräsentative VCÖ-Radfahr-Umfrage zeigt. Niederösterreichs RadfahrerInnen wünschen vor allem Radwege entlang von Freilandstraßen, mehr Platz zum Radfahren und mehr Fahrrad-Abstellplätze.

Fahrrad
© Weinfranz

Das Land Niederösterreich investieren jährlich 4 Millionen Euro in den Ausbau der Radinfrastruktur.

Vom Auto auf das RADL

Die Bereitschaft vom Auto auf das Fahrrad umzusteigen ist in Niederösterreich groß, wie die von market durchgeführte repräsentative VCÖ-Radfahr-Umfrage zeigt. Zwei Drittel radeln heute Strecken, die sie früher mit dem Auto gefahren sind. Und 51 Prozent von Niederösterreichs RadfahrerInnen möchten heuer häufiger in die Pedale treten.

Große Zufriedenheit beim Radln im Wohnort

Auch wenn im Großen und Ganzen die Zufriedenheit mit den Bedingungen zum Radfahren im eigenen Wohnort groß ist, werden einige Verbesserungen gewünscht. 80 Prozent sprechen sich für Radwege entlang von Freilandstraßen aus, 73 Prozent wünschen breitere Flächen zum Radfahren und insgesamt mehr Platz für den Radverkehr und 64 Prozent sprechen sich für mehr Abkürzungen aus, wie etwa die Öffnung von Einbahnen für den Radverkehr.

Als mangelhaft werden von vielen auch die Parkplätze für Fahrräder erlebt. Jeder dritte sagt, dass es im Wohnort zu wenige Abstellmöglichkeiten gibt, ebenso bei den Geschäften, wo sie häufig einkaufen. 43 Prozent beklagen die mangelnde Qualität der Fahrradabstellanlagen bei den Geschäften. Dabei erledigen 69 Prozent von Niederösterreichs Radfahrenden Einkäufe mit dem Rad. Studien, etwa vom Umweltministerium, zeigen, dass Radfahrende sehr gute Kundinnen und Kunden sind. Sie kaufen häufiger ein und stärken die Nahversorgung im Ort.

Radlen zur Arbeit

Derzeit radeln 18 Prozent von Niederösterreichs Radfahrern und Radfahrerinennen zur Arbeit. Die VCÖ-Umfrage zeigt, dass  56 Prozent von Niederösterreichs RadfahrerInnen  eine stärkere Förderung des Radfahrens durch den Arbeitgeber wünschen.

Rücksichsvolles Miteinander

Acht von zehn niederösterreichischen RadfahrerInnen fahren auch häufig mit dem Auto. Umso auffallender ist, dass 82 Prozent von Niederösterreichs Radfahrern und Radfahrerinnen mehr Rücksichtnahme durch Autofahrer wünschen. 39 Prozent erleben, dass AutofahrerInnen mit zu wenig Seitenabstand überholen. Ein rücksichtsvolles Miteinander im Straßenverkehr ist unbedingt zu stärken.

Radfahren und Öffentlicher Verkehr - eine gute Kombination

Ein Viertel der RadfahrerInnen in Niederösterreich sind auch viel mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Der VCÖ weist darauf hin, dass 76 Prozent eine gute Verknüpfung zwischen Öffentlichen Verkehr und Radfahren wünschen. 91 Prozent wollen ausreichend Fahrradabstellanlagen bei Bahnhöfen, 89 Prozent halten es für wichtig, dass Bahnhöfe und Haltestellen gut mit dem Fahrrad erreichbar sind, 80 Prozent wünschen eine verbesserte Fahrradmitnahme bei Zügen und 56 Prozent mehr Radleisysteme bei Bahnhöfen und Haltestellen.

Die Umfrage zeigt, dass bessere Bedingungen zum Radfahren mehr NiederösterreicherInnen ermöglicht kostengünstig und gesund mobil zu sein. Gleichzeitig gibt es durch den Umstieg vom Auto auf das Fahrrad und Öffentliche Verkehrsmittel weniger gesundheitsschädliche Verkehrsabgase, weniger Verkehrslärm und weniger Staus.