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nextbike

Auf die nextbikes, fertig, los!

Mit dem Frühling beginnt auch die nextbike-Saison. In vielen Regionen ist Niederösterreichs Leihradsystem zu einem wichtigen Glied in der Mobilitätskette geworden. Der einfache Umstieg von anderen Verkehrsmitteln, Flexibilität und Sondertarife machen Bike-Sharing vor allem für PendlerInnen attraktiv, wie die Ausleihzahlen von 2016 zeigen.

nextbike ausleihen
© nextbike.de

195 Stationen mit 880 Leihrädern in 73 Gemeinden: das ist die Basis für den großen Erfolg im letzten Jahr. Zwischen 20. März und 15. November 2016 verzeichnete nextbike 52.115 Fahrten. Um 12 Prozent mehr als im Vorjahr, trotz ungünstiger Wetterlage. Im Durchschnitt wurden die Räder 218 Mal pro Tag genutzt. 70 Prozent der Fahrten dauerten nicht länger als eine halbe Stunde, die häufigste Dauer einer Fahrt betrug 14 Minuten.

Einfache Nutzung dank Low-Tec

Die nextbike-Stationen kommen ohne Strom und Internet-Anschluss aus, da die Räder bequem per Anruf oder App ausgeliehen werden können. Jedes Rad ist mit einem Nummern- und Barcode versehen und wird durch ein normales Zahlenschloss gesichert. Mit einer einmaligen Registrierung können die 3-Gang nextbikes rund um die Uhr ausgeliehen und an einer beliebigen Station zurückgegeben werden.

Die kostenfreie App, die 2016 optimiert wurde, wird inzwischen für 76 Prozent aller Fahrten verwendet. Im letzten Jahr ist die nextbike-Community um 5.150 Neuanmeldungen gewachsen, was für die Beliebtheit der Leihräder spricht. Der Großteil der nextbike-NutzerInnen (35 Prozent) wohnt in Niederösterreich, ein Viertel der registrierten KundInnen kommt erstaunlicherweise aus Wien. Ein Indiz dafür, dass nextbike das perfekte Ergänzungsangebot für PendlerInnen ist, die den öffentlichen Verkehr nutzen.

Umweltfreundlich und kostengünstig mobil

Der Verleihtarif beträgt 1 Euro pro Stunde beziehungsweise 10 Euro pro Tag. BesitzerInnen der Niederösterreich CARD treten einen ganzen Tag lang kostenlos in die Pedale. Wer eine ÖBB-VORTEILSCARD oder eine VOR-Jahreskarte besitzt, radelt bei jeder nextbike-Fahrt in der ersten Stunde kostenlos. Einige Städte beziehungsweise Regionen bieten außerdem vergünstigte Sondertarife an. Interessierte Gemeinden können beim Betreiber (NÖ Energie- und Umweltagentur) gerne um ein Angebot anfragen.

nextbike-Gemeinde werden

2017 geht die Gemeinde Groß Enzersdorf an den Start und St. Pölten bekommt eine zusätzliche Station.

Interessierte Gemeinden, Vereine oder auch Unternehmen können sich unter www.nextbike.at/partnerwerden über das Angebot informieren.

Und so funktioniert die System-Umsetzung: Der Standortpartner stellt die Grundfläche zur Verfügung, leistet eine Anschaffungsfinanzierung und einen jährlichen Servicebeitrag. Der Betreiber (NÖ Energie und Umweltagentur) betreut die Umsetzung und den laufenden Betrieb, bestellt das wöchentliche Rad-Service, führt Werbemaßnahmen durch und übernimmt den Kundenservice.