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Dokumentation

300 Gäste bei der RADLand Auszeichnungsfeier!

Bei der RADLand-Auszeichnungsfeier am 20. Februar 2012 im Landtagssaal in St. Pölten wurden zahlreiche Gemeinden und Schulen für besondere Verdienste um das Radfahren ausgezeichnet.

Radland Auszeichnungsfeier 2012
© RADLand

Auch im Jahr 2012 und darüber hinaus bleibt Radfahren, wie im NÖ-Klimaprogramm festgehalten, ein Schwerpunktthema in Niederösterreich. Die RADLand-Kampagne steht dieses Jahr ganz unter dem Motto „Mit dem Radl Grenzen überwinden“ und soll eine deutliche Steigerung des Radfahranteils auf Alltagswegen bewirken.

Umwelt-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf:


„Wir erwarten in den nächsten Jahren, ganz im Sinne der Energieeffizienz und des Klimaschutzes, eine Fortsetzung des erfreulichen Trends zum Radfahren. Dieses Jahr legen wir besonderes Augenmerk auf Radprojekte, die dabei helfen, Grenzen zu überwinden. Damit sind sowohl Grenzen Im Kopf als auch Grenzen zwischen Gemeinden, Bundesländern und Nachbarländern gemeint.“
 

Die Hälfte der NiederösterreicherInnen will zukünftig mehr radln!

Zwei Drittel der NiederösterreicherInnen sind mit den Radfahrbedingungen in ihrer Gemeinde zufrieden und 60% meinen, dass sich die Situation in den letzten 5 Jahren verbessert hat. Das war eines der erfreulichen Ergebnisse einer repräsentativen Telefonbefragung von 750 NiederösterreicherInnen zur Evaluierung der RADLand Kampagne.

„Die engagierten Bemühungen der NÖ-Gemeinden für den Radverkehr werden von der Bevölkerung honoriert und die Ergebnisse zeigen, dass wir am richtigen Weg sind. Auch im Jahr 2012 und darüber hinaus bleibt Radfahren, wie im NÖ-Klimaprogramm festgehalten, ein Schwerpunktthema in Niederösterreich,“ so der NÖ-Radkoordinator DI Christoph Westhauser in seinem Vortrag auf der RADLand-Auszeichnungsfeier.Weiters zeigte die Radl-Studie, dass 46% der NiederösterreicherInnen den Vorsatz haben, zukünftig mehr mit dem Rad zu fahren, in der Altersgruppe der 18- bis 34-Jährigen sind es sogar 62%.

Weiters zeigte die Radl-Studie, dass 46% der NiederösterreicherInnen den Vorsatz haben, zukünftig mehr mit dem Rad zu fahren, in der Altersgruppe der 18- bis 34-Jährigen sind es sogar 62%. 57% sind der Meinung, dass in ihrer Gemeinde jetzt allgemein mehr geradlt wird und 28% geben an, jetzt selbst häufiger mit dem Rad zu fahren als noch vor 5 Jahren.
Die Einstellung zum Radfahren ist also offenbar bereits sehr positiv. Wir müssen jetzt nur noch den NiederösterreicherInnen dabei helfen, ihre guten Vorsätze in die Realität umzusetzen“ so Westhauser.

nextbike Leihräder im neuen Design

Mag. Gerald Franz von der neu gegründeten Energie- & Umweltagentur berichtete über Neuerungen beim „nextbike“-Leihradsystem:

„nextbike“ wird seit Jahresbeginn 2012 von NÖ Energie- und Umweltagentur betreut. Diese vereint Initiativen wie "die umweltberatung", „Energieberatung NÖ“, „So schmeckt NÖ“ und das „Gemeindeservice“ unter einem Dach und ist die erste Anlaufstelle für alle Energie- und Umweltfragen in Niederösterreich (www.enu.at).

Um für die Kundinnen und Kunden noch leichter und besser erkennbar zu sein, wird das Design des Leihradsystems an die international bekannte Marke „nextbike“ angepasst, die Radstationen sind mit neuem Logo weithin sichtbar.
Saisonstart ist am 20. März. Ab Anfang April wird auch das Burgenland seine nextbike – Stationen in Betrieb nehmen und in Niederösterreich ist das der Startschuss für 25 neue Verleihstandorte. Neue Verleihstationen wird es unter anderem geben in: Purgstall, Atzenbrugg, Hagenbrunn, Kottingbrunn, Tulln, Hinterbrühl, Lunz am See, Perchtoldsdorf, Sooß, Melk, Rossatz, St. Pölten, Trautmannsdorf, Maria Lanzendorf, St. Andrä Wördern

Online finden Sie nextbike ab sofort nur noch unter www.nextbike.at

RADLrekordTAG am 22. September 2012

Franz Gausterer und Michael Praschl berichteten über den RADLrekordTAG 2011, an dem sich 140 Gemeinden mit Radlveranstaltungen beteiligten. Ein Highlight war die „Rekorderöffnung“ des Eurovelo 9 in Bad Erlach mit rund 1.000 BesucherInnen und dem spektakulären Karton-Transport-Wettbewerb, mit dem die hohe Transportfähigkeit des Fahrrades unter Beweis gestellt wurde.

Der RADLrekordTAG 2012 findet am 22. September statt und steht ganz unter dem Motto „Mit dem Radl Grenzen überwinden“. Als Anregungen für passende Veranstaltungen wurden genannt: grenzüberschreitende Radlfeste, Sternfahrten über Gemeinde- oder Landesgrenzen, Grenzen des Vorstellbaren überschreiten, Grenzen bisheriger Radldistanzen mit Elektrorädern überschreiten, Grenzen der Verkehrsmittel überschreiten (z.B. Falträder im ÖV mitnehmen, neue Abstellmöglichkeiten am Bahnhof etc.), Generationengrenzen überwinden (alt und jung radelt gemeinsam), grenzenloses Vergnügen beim Radln, grenzgeniale Räder, Grenzen der Physik überschreiten (Artistik).

2012 wird natürlich wieder ein Teilnahmerekord angestrebt und die NÖ-Gemeinden werden zum „Grenzen überwinden per Fahrrad“ am 22. September aufgerufen.

Mehr Radl-Zusammenarbeit mit Wien geplant

Seit Ende letzten Jahres ist DI Martin Blum Radverkehrsbeauftragter des Stadt Wien. Die Zusammenarbeit mit Niederösterreich ist ihm ein besonderes Anliegen, da einerseits viele NiederösterreicherInnen aus dem Umland von Wien mit dem Radl in die Stadt bzw. zu den ÖV-Anschlüssen am Stadtrand fahren möchten und andererseits viele WienerInnen gerne Radausflüge nach Niederösterreich machen. Seine Aufgabe liegt primär in der Bewusstseinsbildung für das Radfahren. Hier gibt es natürlich viele Anknüpfpunkte für eine Kooperation. Als nächster Schritt soll für Wien eine „Radlmarke“ entwickelt werden. Niederösterreich ist hier mit seiner bereits gut etablierten Marke „RADLand Niederösterreich“ schon einen Schritt voraus.
 

Programm RADLand-Auszeichnungsfeier

Evaluation – repräsentative Befragung

Vortrag Christoph Westhauser

Vortrag Gerald Franz (nextbike & Radlgipfl)

Vortrag Franz Gausterer & Michael Praschl (Radlrekordtag)

Auszeichnungen:

Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf und Radkoordinator DI Christoph Westhauser überreichten die Urkunden.

Innerorts-Radweg-Schlüsselprojekte:

Stadt Melk: "Radwegunterführung In der Trieben";

Geh- und Radwegunterführung unter der Westbahn, um ein Siedlungserweiterungsgebiet u. das neue Sportzentrum mit dem Stadtzentrum zu verbinden

Stadt Baden: "Adaptierung des Kreuzungsbereiches Vöslauerstraße / Elisabethstraße"

um Radverbindung vom südlichen Stadtteil in das Zentrum Badens zu ermöglichen

Marktgemeinde Gumpoldskirchen: "Radservicestation am Bahnhof Gumpoldskirchen"

um kleine Reparaturen und Servicearbeiten an Ort und Stelle durchführen zu können.

Außerorts-Radwege:

Stadtgemeinde Fischamend: Radweg entlang der Landesstraße L 156 

Marktgemeinde St. Peter in der Au: Radweg entlang der L 6263

Marktgemeinde Hagenbrunn: Radweg entlang der L 12

Gemeinde Behamberg: Radweg entlang der L 169, 2. Abschnitt

Bewusstseinsbildung:

Dieses Jahr wurden erstmals auch Urkunden für besonderes Engagement in der Bewusstseinsbildung überreicht.

Gemeinden des Feistritztales: „umfassende Bewusstseinsbildung zum Radfahren am RADLrekordTAG“: Kirchberg am Wechsel, Feistritz am Wechsel, Otterthal, Raach am Hochgebirge, St. Corona am Wechsel, Trattenbach

Höflein: „umfassende Alltagsradkampagne und römisches SattelFEST“

Herr Anton Kainz (99 Jahre!) aus Höflein, der noch immer fast täglich radlt, wurde für sein vorbildliches Verhalten geehrt!


Klimabündnis – Wettbewerb KilometerRADLn:

Übergabe der Urkunden durch LR Dr. Stephan Pernkopf, DIin Petra Schön (Klimabündnis)

1) Ehrung der SiegerInnen der KilometerRADLn-Bezirkswertungen:

Aus dem Industrieviertel werden prämiert:

  • Achau als „RADLaktivste Gemeinde im Bezirk Mödling“ (9.568 km)
    vertreten durch: KilometerRADLer Herbert Tauscher
  • Moosbrunn als „RADLaktivste Gemeinde im Bezirk Wien-Umgebung“ (9.683 km)
    vertreten durch: BGM Gerhard Hauser
     

Aus dem Weinviertel werden prämiert:

  • Bad Pirawarth als „RADLaktivste Gemeinde im Bezirk Gänserndorf“ (11.366 km)
    vertreten durch: BGM Dir. Kurt Jantschitsch
  • Unterstinkenbrunn als „RADLaktivste Gemeinde im Bezirk Mistelbach“ (28.387 km)
    vertreten durch: BGM Matthias Hartmann
     

Aus dem Mostviertel werden prämiert:

  • Hafnerbach als „RADLaktivste Gemeinde im Bezirk St. Pölten“ (21.077 km)
    vertreten durch: KilometerRADLer Gerhard Breick
  • Muckendorf-Wipfing als „RADLaktivste Gemeinde im Bezirk Tulln“ (45.255 km)
    vertreten durch: BGM Hermann Grüssinger
     

Aus dem Waldviertel werden prämiert:

  • Rossatz-Arnsdorf als „RADLaktivste Gemeinde im Bezirk Krems“ (11.450 km)
    vertreten durch: BGM Erich Polz
  • Brunn an der Wild als „RADLaktivste Gemeinde im Bezirk Horn“ (57.853 km)
    vertreten durch: BGM Josef Gumpinger


2) Ehrung der SiegerInnen der KilometerRADLn-Landeswertung:

  • Brunn an der Wild als „RADLaktivste Gemeinde in NÖ“ (57.853 km)
    vertreten durch: BGM Josef Gumpinger
    Auf den Rängen folgen Muckendorf-Wipfing (45.255 km) und Röhrenbach (41.890 km).
  • Bürgermeister Peter Kalteis,Weinburg, „RADLaktivster Bürgermeister in NÖ“ (3.100 km)
    Auf den Rängen folgen BGM Martin Schuster (Perchtoldsdorf, 2.990 km) und BGM Gernot Hainzl (Röhrenbach, 2.779 km)
  • Johann Spieß, Muckendorf-Wipfing, als „KilometerRADLer 2011“ (13.177 km)
    Auf den Rängen folgen Karl Leitner aus Lanzendorf (11.238 km) und Herbert Tauscher (Achau) mit 7.916 km