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10 Jahre RADLand Niederösterreich

Presseaussendung, 20. Oktober 2017

(v.l.n.r.): Landeshauptmann a.D. und Gründer der Initiative RADLand Niederösterreich Dr. Erwin Pröll und LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf
© eNu

Die Initiative „RADLand Niederösterreich“ feiert ihren 10. Geburtstag und blickt auf eine Erfolgsgeschichte des Radelns in Niederösterreich zurück. Was ist in 10 Jahren RADLand erreicht worden, was waren die Herausforderungen und wo stehen wir heute? Diese und viele weitere Fragen wurden bei der 3. RADLakademie am 18. Oktober thematisiert.

Mit Aktionen wie „RADLrekordtag“, „RADLpicknick“, „Niederösterreich radelt zur Arbeit“ und „Wir RADLn in die Kirche“ motiviert die Initiative „RADLand Niederösterreich“ seit 2007 Radfahrerinnen und Radfahrer im Alltagsverkehr auf das Fahrrad umzusteigen. Und das Konzept fruchtet. – In den letzten 10 Jahren haben sich 1.900 Firmen an der Aktion „NÖ radelt zur Arbeit“ beteiligt. Im Rahmen von „Wir RADLn in die Kirche“ radelten heuer bereits über 100 Pfarren zum Sonntagsgottesdienst. „Täglich werden in Niederösterreich rund eine Million Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt. Dabei geht es vor allem um Alltagsstrecken wie mit dem Rad zum Einkaufen, in die Schule, in die Arbeit oder zum Bahnhof zu fahren. Die Initiative „RADLand“ zeigt vor wie´s geht. Es freut mich ganz besonders, dass immer mehr Menschen bewusst das Auto stehen lassen und mit dem Rad fahren“, so LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf.

Motivation zum RADLn steigt

In den letzten zehn Jahren wurde das Radroutennetz auf über 4.000 km quer durch die abwechslungsreiche Kulturlandschaft Niederösterreichs ausgedehnt. Landeshauptmann a.D. Dr. Erwin Pröll weiß: „Qualitativ hochwertige und sichere Radinfrastruktur fördert nachweislich die Motivation umzusatteln und in die Pedale zu treten. Die meisten Menschen haben ein Rad, sie müssen nur lernen, es auch regelmäßig zu nutzen. Ich bin selbst begeisterter Radfahrer und es macht mich stolz, dass wir mit der Initiative RADLand in den letzten 10 Jahren viele Personen dazu bewegt haben, auf das Rad umzusteigen“.

Die Erfolgsgeschichte im Überblick bei der RADLakademie

Die 3. RADLakademie, am 18. Oktober im WIFI St. Pölten, warf einen Blick darauf, was im RADLand Niederösterreich in den letzten 10 Jahren bewegt wurde. Mit den Themen „Die Mobilität in der Zukunft“ und „Die kommenden 10 Jahre RADLand Niederösterreich“ wurde ein interessanter Ausblick in die Zukunft des Radfahrens geboten. Herr Mag. Markus Gansterer (VCÖ) sieht die Zukunft der Mobilität im Vernetzen und Kombinieren von verschiedenen Verkehrsmitteln. Das Fahrrad spielt vor allem in der ersten und letzten Meile ein wichtige Rolle, also beim Weg zum und vom Bahnhof bzw. Bus. Hier punkten insbesondere Leihradsysteme wie nextbike. „Das vollautomatisierte Fahrradverleihsystem „nextbike“ bietet Räder rund um die Uhr zur flexiblen Ausleihe an. Mit 197 Stationen in 73 Gemeinden und 900 Fahrrädern ist „nextbike“ ein niederösterreichisches Erfolgsmodell für nachhaltige Mobilitätslösungen. 52.000 Ausleihen pro Jahr zeigen klar, dass die Bevölkerung dieses Angebot schätzt.“ So Dr. Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur.

Weitere Informationen

erhalten Interessierte bei der Energie- und Umweltagentur NÖ unter der Telefonnummer
02742 219 19 bzw. auf den Websites www.radland.at und www.enu.at.

Für Rückfragen:

Michael Strasser
Pressesprecher
Energie- und Umweltagentur NÖ
Tel. 02742 219 19-333
michael.strasser@enu.at, www.enu.at

Foto 1_10 Jahre RADLand Niederösterreich:

(v.l.n.r.): Landeshauptmann a.D. und Gründer der Initiative RADLand Niederösterreich Dr. Erwin Pröll und LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf

Bildnachweis: eNu

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Foto 2_10 Jahre RADLand Niederösterreich:

(v.l.n.r.): Matthias Halmenschlager (Niederösterreichische Versicherung),  Franz Gausterer (NÖ Regional), Mag. Markus Gansterer (VCÖ) Christa Ruspeckhofer (Leiterin der Initiative RADLand in der Energie- und Umweltagentur NÖ), DI Wolfgang Schöwel, DI Bernd Hildebrandt (Fachexperte RADLand Niederösterreich), Dr. Bernhard Hachleitner, und DI Richard Pouzar

Bildnachweis: eNu  Burger

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